Ich bin überzeugt davon, dass wir Yoga machen, um uns selbst zu begegnen.

Um uns selbst zu beobachten und Antworten zu finden:
Was geschieht mit mir, wenn ich nichts anderes mache als in mich hineinzuhorchen?
Wenn ich meinen Geist – durch die Konzentration auf meinen Atem – zur Ruhe bringe?
Wenn ich stabil in der Asana stehe (und stehe und stehe und stehe …) und einfach nur atme?  

Ich meine, wir machen es nicht, um eines Tages den Kopf zu den Knien bringen zu können oder die Arme hinter dem Rücken zu verknoten.
Wir machen es nicht, um stolz darauf zu sein, soooo tief in die Vorwärtsbeuge gehen zu können.

 

Wir praktizieren Yoga, um unsere Selbstwahrnehmung zu schärfen, um präsent zu sein. Um ganz bei uns zu sein.

Im Augenblick auf der Matte. Und danach draußen in der Welt.

Denn die Welt ist nichts anderes als die größere Matte;-)

Die klassische 90-Minuten-Yogastunde:

1. Anfangsentspannung

2. Pranayama (Atemübungen)
3. Mobilisation des Körpers
4. Surya Namaskar (Sonnengruß)
5. 12 Grundstellungen
6. Endentspannung

 

Die 5 Punkte des Yoga